Kanufahren mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte: Unsere Tour auf dem Canower See

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Kanufahren mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte: unsere Erfahrungen und Tipps für eine sichere und entspannte Tour auf dem Wasser.

Kanu fahren mit weißem Schäferhund in der Mecklenburger Seenplatte

Kanufahren mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte ist ein Erlebnis, das lange nachwirkt. Die Seenlandschaft und das ruhige Wasser bieten gute Bedingungen für eine Tour mit deinem Vierbeiner. Wir haben es ausprobiert und geben dir die besten Tipps, damit dein Kanu-Ausflug mit Hund sicher und entspannt wird.

Wenn man an einen Urlaub mit Hund in der Mecklenburger Seenplatte denkt, gehören ausgedehnte Spaziergänge und Abkühlungen im See dazu. Doch eine ganz besondere Aktivität hat sich für uns als Highlight herausgestellt: Kanufahren mit Hund.

Ein heißer Tag auf dem See

Es war einer dieser sehr warmen Spätsommertage, an denen eine Abkühlung für Hund und Mensch mehr als willkommen ist. Doch kaum hatten wir unser Kanu ins Wasser gelassen, wurde es fast angenehm. Das Paddeln durch das kühle Wasser brachte die ersehnte Erfrischung. Vom See aus wirkt alles anders: Keine Straßen, nur das sanfte Rauschen des Schilfs und die alten Bäume, die das Ufer säumen. Ab und zu winkte uns ein Angler zu, oder ein Boot zog vorbei, aber ansonsten herrschte eine wohltuende Ruhe. Unser Hund Jukon saß in der Mitte des Kanus, schnupperte in die Luft und schien die Seeluft ebenso zu genießen wie wir. Ab und zu wollte er dann aber doch lieber kuscheln.

Wir paddeln mit unserem Hund im Kanu über den See
Frau mit weißem Schäferhund in einem Kanu

Kanuverleih und Wahl des richtigen Boots

Bei unserem Kanuverleih hatten wir die Wahl zwischen Kanadiern und Kajaks. Wir entschieden uns für einen Kanadier für drei Personen, da dieser geräumiger ist und genügend Platz für Jukon bietet. Kajaks, die schlanker und schneller sind, haben oft nur enge Sitzöffnungen, was für einen größeren Hund wie Jukon unpraktisch wäre. Also war der Kanadier die richtige Wahl: Robert saß vorne, ich hinten, und Jukon hatte es sich in der Mitte bequem gemacht.

Der Verleih befand sich direkt am Campingplatz, sodass wir das Boot nur einen Meter über den Boden tragen mussten, um es ans Wasser zu schieben. Wir hatten uns zuerst Sorgen gemacht, wie wir Jukon ins Boot bekommen, aber das war überraschend einfach: Robert stieg zuerst ein und fixierte das Boot mit dem Paddel, während ich es am Rand hielt. Dann schickte ich Jukon ins Boot, und als er sicher saß, sprang ich mit Schwung hinterher. So glitten wir trockenen Fußes ins Wasser.

Los geht’s: Unterwegs auf dem Canower See

Nach dem Einstieg mussten wir uns erstmal orientieren. Die Dame vom Verleih erklärte uns kurz, dass wir rechts eine Schleuse und ein Restaurant finden, links jedoch direkt in die Natur paddeln könnten. Natürlich entschieden wir uns für die Natur! Der Canower See war stellenweise so schmal, dass er eher an einen Fluss erinnerte – allerdings ohne Strömung.

Pause am Ufer mit Hund und Kanu
Robert und Jukon bei einer Pause von der Kanufahrt am See

Entlang des Sees gibt es immer wieder kleine Stege, extra für Kanus, um anzulegen. An zwei dieser Stege machten wir Rast. Allerdings mussten wir feststellen, dass an einer der Wiesen Hunde nicht erlaubt waren. Vor allem in der Hauptsaison solltet ihr darauf achten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Danach hielten wir uns an kleinere Buchten, in denen wir mit Jukon problemlos anlegen konnten.

Weißer Schäferhund im Kanu auf dem Canower See

Worauf du im Kanu mit Hund achten solltest

Eine Sache fiel uns während der Fahrt auf: Immer wenn sich Jukon auf eine Seite lehnte, neigte sich das Kanu mit ihm und wir mussten die Richtung korrigieren. Das war an sich kein großes Problem, aber in Momenten mit mehr Schiffsverkehr oder in engen Passagen mit Schilf wurde es kniffliger. Fahrgastschiffen und anderen großen Schiffen müssen Paddler ausweichen, wir achteten deshalb darauf, immer genug Abstand zu den Schiffen und dem Schilf zu halten.

Ein weiterer Punkt, den man mit einem größeren Hund bedenken sollte: Wenn der Hund plötzlich einen Vogel oder Fisch sieht und beschließt, hinterherzuspringen, kann das leicht zu einer unfreiwilligen Badeeinlage führen. Zum Glück blieb Jukon ruhig, aber wir mussten dennoch aufpassen. Unser Rucksack war bereits vom Wasser, das durch das Paddeln ins Boot kam, ziemlich durchnässt. Für solche Situationen empfehlen wir definitiv einen Dry Bag oder eine wasserfeste Tasche für euer Gepäck.

Fazit: Kanufahren mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte

Der Urlaub mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte bietet unglaublich viele Möglichkeiten für spannende und erholsame Aktivitäten. Besonders das Kanufahren mit Hund war für uns ein Highlight. Die Seenplatte ist ideal für Naturfreunde und Vierbeiner, und die vielen Kanuverleihe bieten eine große Auswahl an Booten.

Wichtig ist nur, dass ihr auf die Vorlieben und das Temperament eures Hundes Rücksicht nehmt. Gerade mit größeren Hunden im Kanu solltet ihr gut vorbereitet sein. Eine wasserfeste Tasche für euer Gepäck und ein bisschen Geduld, bis sich der Hund ans Boot gewöhnt hat, sind hilfreich.

Unser Fazit: Kanufahren mit Hund in der Mecklenburgischen Seenplatte ist definitiv ein Erlebnis, das ihr nicht verpassen solltet!

Eine Übersicht, was wir sonst in der Mecklenburgischen Seenplatte erlebt haben, findet ihr hier.

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